Terrasse, Weg - gartengestaltung-goldenerschnitt

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Terrasse, Weg


Terrasse und Weg – Terrassen, Wege und Sitzplatz.

Das sind die ersten baulichen Vorhaben bei der Gartengestaltung gemäß Goldener Schnitt und bedürfen besonderer Planung in Bezug auf Größe und Form.

Eine Terrasse im Garten ist grundsätzlich ein hochfrequentierter Platz.
Oft bildet die Terrasse eine Art Schleuse vom Wohnbereich des Hauses in den freien Raum.
Deshalb ist eine ausreichende Größe wesentlich für eine angenehme Atmosphäre.
Gartenmöbel und manchmal auch noch jede Menge Gartenequipment finden hier ihren Platz.
Oder es soll zumindest so sein. Auch hier kann ein gezieltes Hinterfragen nach Gebrauchs-Häufigkeit und Wichtigkeit zu einer angenehmen Reduzierung führen.
Ein interessantes Gestaltungs-Instrument ist bei der Terrasse eine Ausweichzone.
Das ist mit einfachen Worten gesagt zum Beispiel eine angrenzende Rasenfläche.
Im Rahmen der Gartengestaltung nach dem Goldenen Schnitt ist dies allerdings nicht einfach so,
dass sich die Rasenfläche simpel an die Terrasse anschließt.
Das wäre zwar auf den ersten Blick eine akzeptable Lösung, aber es geht natürlich noch ein bißchen anspruchsvoller.
Der Clou ist, dass die befestigte Terrassenfläche nur das Groß der gesamten „Terrasse-nach-dem-Goldenen-Schnitt“ ausmacht.
Die bereits fest definierte Reserve-Fläche für Feiern und Feste wird von einem Rahmen umschlossen.
Hier bietet es sich an, den Rahmen der eigentlichen Terrasse weiter zu bauen.
Die Fläche dieser Reserve-Zone kann mit gut drainiertem Schotterrasen  gefüllt sein oder mit einem Holzdeck ausgestattet werden. Durch den vorhandenen gleichförmigen Rahmen werden die beiden Flächen gebunden.
Zwingend für dieses Konzept ist nun, dass beide Flächen zueinander im Verhältnis Goldener Schnitt stehen. Die Ausweichzone muss dabei nicht unbedingt die kleine Fläche darstellen.
Sind bei Ecklage der Terrasse zum Beispiel zwei Seiten Richtung Garten frei, kann umlaufend ein gleichmäßiger Streifen als ergänzender Rasen oder eben Holzdeck ausgeführt werden.
Daran anschließen kann sich dann ein übersichtlicher Pflanzstreifen mit niedrigen Spirea und Cornus, was die Raumgrenze zwischen Sitzplatz und Garten eben erst dort betont.
Die sinnvollen Beschränkungen auf wenige unterschiedliche Baumaterialien wie unter weniger ist mehr  bereits erwähnt, sollte natürlich beachtet werden.



Ein wesentliches Gestaltungselement ist der Weg-Anschluss bei einer Terrasse.
Manchmal braucht man gar keinen Weg durch den Garten.
Außerdem macht ein Weg nur mit einem Ziel einen Sinn.
So kann man bei einem großen Garten durchaus an einen Rundweg denken, der sich im Grunde an die Umrisse des Grundstücks von seinem Verlauf her anpasst. Ebenso sind auch kurze Stummelwege im Bereich von Wirtschaftsflächen wie Komposthaufen oder Frühbeet Häuschen realistische und bedarfsgerechte Maßnahmen.
Aber zurück zum Anschluss an eine Terrasse.
Eine elegante und viel zu selten eingesetzte Anschluss Variante für einen Gartenweg ist die Erweiterung mit einem Zwischenschritt nach dem Goldenen Schnitt.
Der Weg schließt hierbei nicht mit seiner durchgängigen Breite an die Gartenterrasse,
sondern mit seiner 1,618 fachen Breite.
Die Ausdehnung erfolgt vorzugsweise nur zu einer Seite des Weges.
Die Verbreiterung des Weges beginnt konsequent bei exakt einer Wegebreite Abstand zur Terrasse.
Das ist eine einfache Lösung mit enormer optischer Wirkung.    

 
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