Pflanzenschutz-Anwendung - gartengestaltung-goldenerschnitt

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Pflanzenschutz-Anwendung


Gartengestaltung-Goldener Schnitt zeigt Tipps

zum Umgang mit exakter Dosis Gift und Dünger im Garten.

Pflanzenschutz – Anwendung.     
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Umrechnungstabelle für das Ansetzen von Spritzbrühen

Tipps zum Umgang mit exakter Dosis Gift und Dünger im Garten. Pflanzenschutz – Anwendung.
Gartengestaltung-Goldener Schnitt zeigt Tipps zum Umgang mit exakter Dosis - Gift und Dünger im Garten. Pflanzenschutz – Anwendung.
Originalvideo von: the green Channel
Umrechnungstabelle für das Ansetzen von Spritzbrühen
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Gartengestaltung-Goldener Schnitt zeigt Tipps zum Umgang mit exakter Dosis Gift und Dünger im Garten. Pflanzenschutz – Anwendung.

Für ungesunde Pflanzen gibt es meist mehrere Ursachen, die in ihrer Kombination auf dauer zum Absterben von Pflanzen im Garten führen können.

  • In der täglichen Gartenpraxis erleben wir als gärtnerische Beobachter und Dienstleister ein ewigliches Wasserproblem. Der moderne Mensch und so auch der moderne Gartenbesitzer unterschätzt regelmäßig den tatsächlichen Wasserbedarf seiner grünen Schützlinge. Auf der Seite "Wieviel Wasser verbraucht mein Garten?" schildere ich die Situation bereits. Die Osmose und der osmotische Druck sind elementare Lebensfunktionen unserer "Weg-Lauf-Unfähigen-Freunde". "In der Natur regelt sich alles von alleine!" hört man in Gesprächen immer wieder. Das stimmt ja auch. Doch es regelt sich dann oft nicht immer in unserem Sinne. In der Sahara schicken einige dumme Erdbewohner immer noch ihre Ziegen auf die wenigen zarten Pflanzensprosse los, als ob die Wüste nicht schon groß genug sei. Wenn die Ziege dann vor der Pflanze steht, regelt die Natur den Rest des pflanzlichen Lebens. Wenn nicht wir in unseren Gärten für eine angemessene Bewässerung sorgen, dann tut es auch kein anderer.

  • Nicht alles, was Beine hat, nützt unseren Pflanzen. Einige Insekten können in wenigen Stunden die Laubmenge von Gehölzen und Stauden derart reduzieren, dass ein ordentlicher Stoffwechsel und eine ausreichende Photosynthese nicht mehr gewährleistet sind. Je nach Mirokosmos und Ursprünglichkeit findet zwar auch zwischen Pflanzen und Tieren eine non-verbale Kommunikation statt, die Hilfe-Ersuchen oder Alarm-Rufen ähnelt. Doch ist eine vorbeugende Unterstützung (prophylaktischer Pflanzenschutz) und bei Bedarf eine akute Anwendundung von "Gift" und Dünger mit exakter Dosis für grüne Vitalität schon sehr unterstützend.
  • Hier macht wirklich die Dosis das Gift. Ein Zuviel des einen Düngerwirkstoffes kann die Aufnahme eines anderen Spurenelements blockieren. Ein exakter Abwiegevorgang beim Düngen ist zwingend erforderlich. Während sich der moderne Stadtmensch mit Nährwerttabellen und Kalorienrechnern herumplagt und eine einseitige Ernährung durchlebt, die er dann offiziell leugnet und mit modischen Worten übertüncht, stülpt er seinen Pflanzen eine ähnliche Nebelmaske auf und erklärt eine mangelhafte Gartenpflege schlicht zum naturnahen Raum. Übertriebener Einsatz von Biomüll als Mulchschicht fördert so nicht selten ein pilzfreundliches Kleinklima, das ganze Pflanzengruppen eingehen läßt. Maßhalten ist also angesagt. Beim Pflanzenschutz allemal helfen sehr gut eine Waage und ein Meßbecher. Die Dosis macht das Gift, es ist fast gleich, worum es geht.

  • Oftmals ist es vernünftiger, einen zuverlässigen Stauden- oder Baumschulgärtner aus dem Ort mit Pflanzenschutz und Düngerversorgung zu beauftragen, als mal eben nebenbei irgend einen Vorrat aus der Garage zu kramen und dann zu hoffen, dass es hilft. Viele Zeitgenossen kennen leider auch gar nicht die Unterschiede zwischen Viren und Pilzen oder Milben und Läusen. Da bleibt der Einsatz eines x-beliebigen Pflanzenschutzmittels gegen eine y-beliebige Mangelerscheinung oder gegen irgendwelche tierischen Schädlinge auch schon mal wirkungslos. Wir nehmen ja auch nicht Paracetamol gegen Fußpilz. Und Hustensaft hilft in der Regel nicht gegen Schielen. Wenn Sie sich jedoch die Kompositionen so mancher Hobbygärtner in Sachen "Viel-hilft-viel" anschauen, möchten Sie direkt vom Gelände laufen. Die ihm anvertrauten Pflanzen können das nicht.

  • Wenn Sie sich auf einen integrierten Pflanzenschutz einlassen und den Einsatz chemischer Hilfsstoffe auf das nötigste reduzieren, fangen Sie am besten schon bei der Garten-Neuanlage an. Nicht selten werden bei Neubauvorhaben vorhandene Füllstoffe verwendet. Solche Füllerden bestehen leider oft aus Bauschutt und verdichteter "Drecks-Pampe". Staunen Sie nicht über meine Ausdrucksweise. Das, was bei den meisten Neubauten so etwa 10 cm unter der sichtbaren Bodenschicht schlummert ist von feinkrümeligem Mutterboden weit entfernt. Machen Sie den am Bau beteiligten Personen in aller Deutlichkeit klar, dass Sie auf gute, steinarme und lockere Erde bestehen. Und lassen Sie sich das von Architekt und Erdbauer/Landschaftsgärtner schriftlich geben. Bei Missachtung hilft später kein Preisnachlass für Zaun oder Gartentor. Davon verflüchtigt sich das Problem keinesfalls. Staunässe und schlechte Durchwurzelbarkeit lassen sich auch über Jahrzehnte mit bezahlbarem Aufwand nicht gescheit beheben.

 
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